Unterwasserrugby
Was ist Unterwasserrugby?
Unterwasserrugby (UWR) ist eine einzigartige Mannschaftssportart, bei der sich sowohl Spieler als auch Ball in drei Dimensionen bewegen – vorwärts, seitwärts und in die Tiefe.
Zwei Teams versuchen, einen mit Salzwasser gefüllten Ball kontrolliert in einen Metallkorb am Beckenboden des Gegners zu legen. Gespielt wird mit Maske, Schnorchel und Flossen – Schnelligkeit, Taktik, Apnoe-Fähigkeit und Teamarbeit sind gleichermaßen gefragt.
Unterwasserrugby erklärt in YouTube: „Was ist Unterwasserrugby?“
UWR beim SVO
Der SVO stellt sowohl eine Jugendmannschaft als auch eine Erwachsenenmannschaft. Trainiert wird im Sprungbecken des Phönix-bads, das ideale Bedingungen für diesen dreidimensionalen Sport bietet.
Beide Mannschaften sind sehr erfolgreich. Die Erwachsenenmannschaft spielt in der Liga Deutschland Süd – und stellt sogar ein Mitglied der Nationalmannschaft.
Unsere Philosophie
Unterwasserrugby ist:
- eine echte Mannschaftssportart
- körperlich fordernd und gleichzeitig taktisch anspruchsvoll
- geprägt von Teamgeist und Fairness
- getragen von einer sehr guten, positiven Stimmung im Team
Unsere Trainerinnen und Trainer sind erfahren, gut ausgebildet und begleiten Einsteiger ebenso wie ambitionierte Spielerinnen und Spieler.
Die Mannschaften sind gemischt, Frauen und Männer spielen gemeinsam.
Für wen ist UWR geeignet?
Wer
- Spaß am Wassersport hat
- sich sportlich auspowern möchte
- eine dynamische Mannschaftssportart sucht
- und Teil einer engagierten Gemeinschaft werden möchte
ist beim Unterwasserrugby genau richtig.
Wir freuen uns jederzeit über Nachwuchs – jung und alt.
Training
Das Training findet jeden Mittwoch statt!
Training Jugend
Beginn: 18:45 Uhr am Sprungbecken Vorbesprechung
Ende: 20:00 Uhr für die Jugend unter 18 (NICHT in den SCHULFERIEN)
Training 18+
Beginn: 19:55 Uhr
Ende: 21:00 Uhr für die 18+ (NICHT in den Weihnachtsferien)
Unterwasserrugby (UW-Rugby) ist ein spaßiger und sicherer Sport für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bei dem Teamarbeit, Koordination und Geschicklichkeit unter Wasser gefragt sind.
Trainings finden mittwochs abends und sonntags morgens im Phoenix-Bad Ottobrunn statt. Vorkenntnisse sind nicht nötig: Wir zeigen dir von Anfang an, wie du dich bewegst, atmest und spielst.
Mach mit und entdecke, wie schnell dich dieser Sport unter Wasser begeistern wird!
FAQS
Wie lange kannst du die Luft anhalten?
Und wenn ich auftauchen muss?
Gibt es bei den Raufereien nicht viele Verletzte?
Welche Kleidung sollte ich tragen?
Kann ich mit langen Haaren spielen?
Sind das Wasserball-Mützen?
Wie erkenne ich mein Team?
Normalerweise – aber bei uns ist das etwas anders. Wir haben nicht alle eine weiße und eine blaue Ausstattung, spielen daher mit den Farben gemischt. Bei uns unterscheiden sich die Teams ausschließlich and den farbigen Bändern am Handgelenk.
Es kommt immer wieder vor, dass man den Ball abgeben möchte, aber seinen Teampartner nicht findet. Dafür gibt es ein spezielles „Klatzsch-Zeichen“, das auch unter Wasser hörbar ist. So kann man sich als freier Spieler anbieten.
Welche Badekleidung sollte ich tragen?
Für die Girls gilt: Bikini mag zwar ebenso modisch sein, aber im Gerangel sicherlich nicht sehr hatbar. Besser sind Badeanzüge. Unsere Damen tragen spezielle Badeanzüge, die an Hals, Armen und Beinen eng abschließen, um wenig Wasserwiderstand zu bieten und Keine Gelegenheit lassen, dass „etwas“ verrutscht.
Übrigens reicht es, die alten „Klamotten vom Vater/Mutter“ aufzutragen, denn bei uns kommt es nicht auf die Mode an, und im Gerangel kann auch mal die Kleidung einreißen.
Meine Taucherbrille beschlägt immer beim Tauchen, was kann ich dagegen machen?
Während aber viele Mittelchen, die man kaufen kann recht teuer sind und auch nicht immer helfen, hat mir folgender Tipp bisher immer geholfen und klare Sicht verschafft:
„Reibe die Innenseite des Brillenglases einen Tag vor dem Tauchen mit Zahncreme ein und lasse diese eintrocknen. Erst direkt vor dem Tauchgang gut auswaschen. Das verhindert, dass sich der Silicondampf (aus der Brillendichtung) auf die Scheibe legt und das Wasser daran kondensieren kann.“
(Bei neuen Brillen sollte man auch das Silicon die ersten Male damit einreiben, und zwischendurch gut abwaschen, das trocknet das Silicon etwas aus. Niemals aber Pflegespray oder ähnliches für das Silicon benutzen.)
Welche Ausrüstung brauche ich und wo bekomme ich die her?
Diese Ausrüstung kann man natürlich in jedem Kaufhaus kaufen, aber Qualität / Preis lassen oft sehr zu wünschen übrig. Solltest du noch keine Ausrüstung haben, so solltest du dich rechtzeitig mit uns in Verbindung setzen, damit wir dir einige Empfehlungen geben können.
Generell sollte man keine Flossen mit zu steifen und zu großen „Brettern“ kaufen, da man davon schnell Krämpfe bekommt und nicht wendig genug ist. (Wir empfehlen sog. „Wings“.) Freigewässerflossen sind verwendbar aber nicht die beste Lösung.
Bei der Taucherbrille kommt es auf die gute Passform an. Da ist es nur Geschmacksache, ob man eine mit zwei Gläsern oder einem durchgängigem nimmt, ob sie bunt oder schwarz ist. Dennoch sollte man wie auch bei den Flossen gutes Geld in gute Qualität investieren, denn nichts ist hinderlicher bei uns als undichte Brillen und krampfende Beine.
Beim Schnorchel kann dafür es auch der „Billig-6er-Pack“ aus dem Kaufhaus sein, da man ab und an das Mundstück abbeißt. (Kein Scherz.) Er darf nicht zu dünn sein, sonst fällt das Atmen zu schwer. Eine Entwässerungseinrichtung (Ventil) ist auch oft hinderlich, da man den Schnorchel nicht schon unter Wasser ausblasen kann.
Wie tief ist das Wasser?
Den „Druck auf den Ohren“ hat man nur, wenn man keinen Druckausgleich macht. Was das ist und wie das geht bringen wir dir schon beim erstem Training bei. Dann ist der Druck weg und das Vergnügen fängt an.
Darf sich der Torwart am Tor festhalten?
Ist der Ball mit Blei gefüllt?
Der Ball muss zwar schwerer sein, als Wasser, damit er nach unten sinkt, (schließlich wollen wir nicht an der Wasseroberfläche spielen,) aber etwas Salzwasser als Füllung reicht aus. Er ist ca. 3,2kg schwer und fällt ca. 1,1m / Sekunde. Das ist ganz schön schnell, wenn man hinterher tauchen möchte.
Kann man den Ball werfen?
Unter Wasser „fliegt“ der Ball etwa 3m weit. Aber ein kleiner Wirbel lenkt ihn schon ab. Dennoch sind Pässe gut machbar, denn der Ball ist sehr schnell. Man muss ihn nicht dem Mitspieler in die Hand geben, man kann ihn werfen, vor allem schräg nach unten.
Über Wasser ist nicht erlaubt! Der Ball und der Spieler der den Ball besitzt dürfen die Wasseroberfläche nicht berühren.
Spielen da auch Damen/Mädchen mit?“
Und wie alt muss man da sein?
Und wie alt „darf“ man sein?
Und wenn sie den Weg zu uns ins Bad alleine schaffen, es ohne Hilfe bis ans Becken schaffen, dann sind sie bei uns immer herzlich willkommen – gleich welchen Geburtsjahrganges. Unsere zur Zeit ältesten Mitspieler sind bereits über 70 Lenze jung und haben die Erfahrung, die „uns jungen“ noch fehlt.
Ältere Mitspieler sind aufgrund der langsameren Herzfrequenz oft viel ruhiger und als Torwart sehr geschätzt. Auch kleinere „Alters-Wehwehchen“ sind keine Ausrede: Weitsichtigkeit ist gefragt, auf dem Ischias brauchen sie unter Wasser nicht sitzen und die Bandscheiben fühlen sich unter Wasser richtig wohl.
Ganz im ernst: es gibt sogar Deutsche Meisterschaften der Altersklasse ab 50 Jahren und älter. Also los: zeigen sie den Jungspunten doch mal, was eine Harke ist!
Muss man da gut tauchen können?
Nicht unbedingt. Ich selbst habe nicht mal einen Gerätetauchschein. Ich tauche einfach nur beim UW-Rugby, und das schon seit Jahren. Voraussetzung beim WU-Rugby ist, dass man gut schwimmen kann! Das Abtauchen und Weittauchen lernt man bei uns schnell, auch AnfängerInnen. (Hier z.B. beim Training der Jugendmannschaft.) UW-Rugby wurde ja eigentlich als Tauchtraining erfunden und nicht als „Profi-Spiel“.
Hast du schon mal Wasser geschluckt?
Ja, schmeckt gar nicht so übel.
Klar – in der Hektik verschluckt man sich schon mal, aber dann schwimmt man an den Rand, hustet sich aus und dann geht’s weiter. Der Körper des Menschen und seine Psyche sind schon so gebaut, dass man sich nicht selbst gefährdet.Hast du schon mal Wasser geschluckt?
Ja, schmeckt gar nicht so übel.
Klar – in der Hektik verschluckt man sich schon mal, aber dann schwimmt man an den Rand, hustet sich aus und dann geht’s weiter. Der Körper des Menschen und seine Psyche sind schon so gebaut, dass man sich nicht selbst gefährdet.
Spielt ihr auch bei Wettkämpfen mit?
Wo kann man solche Wettkämpfe sehen?
Zuschauern bleib leider immer recht schnell die Luft weg.
Viele Videos findet ihr z.B. in der Videoplattform Youtube.
Gibt es da auch Schiedsrichter?
Bei Wettkämpfen sind es aber zwei Schiedsrichter unter Wasser, die mit Pressluftflasche ausgerüstet sind und eine Hupe haben, die auch unter Wasser hörbar ist. Und zwei Schiedsrichter an Land, die das Auswechseln kontrollieren, das recht schnell geht (wie beim Eishockey).
Oft hilft auch noch eine Videoüberwachung, ähnlich unserer Live-Cam.
Kann ich mal zuschauen?
Wann spielt / trainiert ihr das nächste Mal?
Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag?
Noch Fragen? – Fragen !
Wenn Du jetzt noch Fragen hast, dann wende dich einfach vertrauensvoll an uns. (Wir tauchen zwischen den Spielzügen immer wieder auf.)
