Meisterschaftsbericht mal anders. Die Sieger stehen immer im Rampenlicht, aber der Sport lebt von allen, die mitmachen, von der Konkurrenz, von denen, die den Mut haben zu starten und die Leidenschaft besitzen, sich ein ganzes Jahr für manchmal nur einen Start zu quälen. Das ist eine Geschichte von sieben Schwimmern, die in die Hauptstadt fuhren, weil sie Spass am Schwimmen haben, weil sie nicht aufgeben, nicht nachgeben, sondern alles geben für ihre Passion. 

@sv_ottobrunn bei Instagram: Auch in Zukunft gibts ständig live Eindrücke vom Training und den Wettkämpfen.

Der Eingang ist unscheinbar – direkt vom S-Bahnhof Landsberger Allee, an der alle Berliner Ringlinien anhalten, geht man durch hochhaushohe, betonierte Gewölbe und steht vor riesigen Türen auf denen schlicht in grossen Lettern „EINGANG“ prangt. Lediglich eine grosse, gelbe Leuchtreklame weist darauf hin, dass es sich hier um ein Schwimmbad handelt. Es ist nicht irgendein Schwimmbad, es ist das „SSE“ – die Schwimm- und Sprunghalle im Europapark. 

Das „SSE“ ist der Ort, auf den sich für deutsche Nachwuchs-Schwimmer sämtliche Mühen, die ganze Schinderei, die unzählbaren Kilometer im Becken im Saisonverlauf konzentriert. Durch die unscheinbare Eingangstür einzutreten, sich die Teilnehmerkarte am Empfang abzuholen und sich auf den Weg in die Halle zu machen bedeutet, dass man es geschafft hat. Die Jüngsten sind noch nicht einmal zwölf Jahre alt, die „alten Hasen“ haben schon das erste Mal das Auto benutzen dürfen, um zum Training zu kommen.

Schwimm-Metropole Berlin

Drei Ottobrunner Schwimmer sind zum ersten Mal dabei, bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen, die alljährlich Ende Mai in der deutschen Kathedrale des Schwimmsports stattfinden. An diesem Ort, an dem auch olympische Spiele hätten stattfinden sollen – vor 19 Jahren zur Jahrtausendwende, die Spiele, die dann doch nicht in Berlin stattgefunden haben, sondern am anderen Ende der Welt in Sydney. In der Eingangshalle sind Ehrentafeln angebracht für die Schwimmer, die bei Weltcups, Welt- und Europameisterschaften im Berliner Wasser Rekorde geschwommen sind.

Noch ist es für die meisten „Neuen“ hier ein ganz normales Schwimmbad, Eingang, Umkleiden, Duschen. Und doch, es ist anders, es ist – Grösser, viel grösser. Zur Rechten sieht man durch die Glasscheiben ein Becken, es ist das Einschwimmbecken, zehn 50 Meter Bahnen, nur um sich aufzuwärmen. Am Sonntag ist hier normaler Schwimmbetrieb für die Berliner Öffentlichkeit, 3,50€ kostet der Eintritt, für die Berliner ein günstiges Vergnügen.

Die drei Neuen, Ben, Steffen und Julius, werden begleitet von ihren Teamkameraden Xaver, Emil, Lorie und Marlene, die bereits 2018 in Berlin am Start waren. Sie kennen das ganze schon. Und doch bleibt man am Eingang zum grossen Stadion oben am Tribünenrand erstmal ehrfürchtig stehen. 4000 Zuschauer fasst diese Arena, das olympische Sportbecken wird an der Längsseite ergänzt von einer gewaltigen Sprunganlage, das Becken dort allein ist schon grösser als das heimische Trainingsbecken.  Auf den zehn 50m Bahnen geht es fünf Tage lang um Bestzeiten, Final-Einzug, Jahrgangs-Titel und Qualifikationen für weitere Meisterschaften. Hier zu sein bedeutet, daß man als Schwimmer entsprechende Pflichtzeiten geschwommen ist, sich in den deutschen Schwimmer-Bestenlisten hoch platziert hat und in den letzten Wochen bei regionalen und überregionalen Wettkämpfen grosse Teile der Jahrgangs-Konkurrenz hinter sich gelassen hat.

Die Ottobrunner gehen mit vielen Hoffnungen in diese Meisterschaften: bei den Süddeutschen Meisterschaften Anfang Mai in Wetzlar und Freiburg hat man viele Medaillen mit nach Hause bringen können, der erste Lohn für die Plackerei durch den ganzen langen Winter. 30-50 Kilometer schwimmen sie pro Woche, dazu Athletik-Training, Kraft und Koordination. Training morgens vor der Schule, am Wochenende, in den Ferien, unter der Federführung von Headcoach Dimi kümmert sich ein ganzes Trainerteam um die Speerspitze des Schwimmverein Ottobrunn. Nach vielen Jahren behutsamer Aufbauarbeit ist die achtköpfige Delegation aus dem Münchner Vorort eine der grössten Mannschaften, die der Verein in seiner fast 50jährigen Vereinsgeschichte zu den Meisterschaften schickt. Einige von Ihnen sind schon zehn Jahre in dem Verein, haben in Ottobrunn ihr Seepferdchen Abzeichen gemacht, andere kamen erst vor vier Jahren dazu, eigentlich als Breitensportler, aber Smit viel Talent. Im heimischen Phönix-Bad teilen sie sich das Becken mit der Öffentlichkeit, der Verein ist Mieter in dem privaten Bad – 600 Aktive trainieren dort sieben Tage die Woche. Die Gemeinde ist ein grosser Freund und Förderer des Schwimmsports, Bürgermeister Loderer ein immer gern gesehener Ehrengast auf den Vereinsfeiern. 

Schulfrei für den Leistungssport

Stolzes Team aus Ottobrunn (v.l.) Headcoach Dimi Goudinoudis, Ben Mai, Julius Platzer, Xaver Zach, Steffen Müller, Emil Sebold, Lorie Seranski, Marlene Ruf.

Die Nervosität legt sich, wenn die Schwimmer in ihrem Element sind, wenn sie ins Berliner Wasser eintauchen, ist der Anreise-Stress schnell vergessen. Man ist extra bereits zwei Tage vor dem Beginn der Wettkämpfe nach Berlin gereist. Nur Lorie, die die Europäische Schule in München besucht, hat Ferien in der Wettkampfwoche. Der Rest müsste eigentlich die Schulbank drücken, wird aber für die Meisterschaften von der Schule befreit. Die Schwimmer sind Disziplin-Weltmeister, das äussert sich meist auch in den Schulnoten, sie sind gute Schüler, da drücken dann die Schulleiter gerne mal ein Auge zu. Fridays for Future Diskussionen mit den Lehrern um verpassten Unterricht kennen die Schwimmer nicht, die Schulen sind oft stolz auf ihre Athleten, die sie zu den nationalen Meisterschaften schicken. Ein anerkennenswerter Beitrag des oft so streng regulierten bayerischen Schulsystems an die Leistungssportler. 

Nach einigen Hotel-Experimenten in den vergangen Jahren hat der Trainer dieses Jahr Zimmer in unmittelbarer Gehweite der Wettkampfstätte gebucht, die paar Euro mehr spart man sich bei den Nahverkehr-Tickets. Es ist ein kleiner Luxus für die Schwimmer, die dadurch nicht den ganzen Tag in der Schwimmhalle verbringen müssen. Nicht alle haben täglich einen Start, Vielstarterin Lorie geht zwar teils zweimal täglich in den Kampf um die Zehntel und Hundertstelsekunden, Steffen und Julius haben in der Woche nur einen Start. Berlin ist auch Belohnung, Belohnung für Trainingsfleiss, für Konstanz und Leistungsbereitschaft, der Trainer nimmt alle mit, die sich erfolgreich qualifiziert haben – eine Woche Berlin, das eine Rennen machen, Erfahrungen sammeln, Meisterschaftsluft schnuppern, Motivation tanken – nächstes Jahr dann zwei, drei oder mehr Starts ? Der Verein investiert viel in seine Leistungsstärksten, sämtliche Kosten werden übernommen, egal ob ein oder sechs Starts, egal ob Finale oder Mittelfeld. Möglich machen das unter anderem auch Sponsoren und Gönner. Mit Schwimmen kann man nicht reich werden, es ist nicht Fussball. Die Eltern bleiben dabei die grössten Förderer des Schwimmsports, Fahrdienst, Trainingslager, Ausrüstung, Hotelkosten bei den überregionalen Wettkämpfen – über die Saison kommen da einige tausend Euro zusammen. 

Der erste Start

Lorie ist die erste, die Dienstagmorgen auf den Startblock steigt. Das Herz klopft, im Vorstart-Bereich wird der Rennanzug hochgezogen. Er ist eng, seine Oberfläche ist wasserabweisend, vorsichtig wird er in Position gebracht, ein falscher Griff, ein zu langer Fingernagel und mehrere Hundert Euro Hightech-Textil sind unbrauchbar. Und mal schnell ein neuer Anzug ? Die Hersteller haben oft lange Lieferzeiten, die passende Grösse ist vergriffen, die Lieblingsfarbe gibt es nicht mehr – Schwimmer-Sorgen.

Vor dem Startblock die lange einstudierten Rituale, nochmal schnell die Arme kreisen, Luft holen, zum wievielten Male den korrekten Sitz der Brille kontrollieren? Die Badekappe mit dem Vereinslogo nochmal über die Ohren ziehen. Es ist das erste Rennen bei diesen Meisterschaften, um die zehn Athleten vor den Startblöcken kreisen Fragezeichen, stimmt die Form, kann ich mich behaupten, reicht es? Zwei kurze Pfiffe, ein langer Pfiff, Körperspannung vor dem Startsignal. 100 Meter Freistil, eine Minute um wieder an der Startbrücke anzuschlagen, möglichst vor den anderen anschlagen, den Kopf rumreissen und der Blick auf die Anzeigetafel. Sehr gut, neue persönliche Bestzeit, die Minuten-Schallmauer rückt in greifbare Nähe, Platz 23 im Jahrgang, die Jahrgangsbeste aus Potsdam schwimmt drei Sekunden schneller. Die Form stimmt, durchatmen, das Rennen mit dem Trainer analysieren und dann zusammen mit den Teamkameraden zurück in das Einschwimm-Becken gehen, für alle sind Wettkampftage auch Trainingstage. 

Marlene geht als nächstes an den Start an diesem Dienstag, 100m Brust, ihre Hauptlage. Bei den süddeutschen Meisterschaften hat sie die Bronzemedaille gewonnen, danach hat sie sich einen Infekt eingefangen und konnte zehn Tage nicht ins Wasser. Finale ist das Ziel, unter die schnellsten acht im Vorlauf, dafür müsste sie ihre Zeit aus Freiburg bestätigen. Der Druck ist gross, die Ansprüche an sich selbst, die Erwartungen, der Traum vom Finale. Platz 11 nach den Vorläufen, die Zeit reicht nicht an die von Freiburg heran, keiner von den Konkurrentinnen verzichtet auf das Finale, kein Start am Nachmittag, Enttäuschung. Schwimmer-Schicksal, dieser eine Moment, und dann fehlen sieben Zehntelsekunden, eine halbe Körperlänge ist das auf 100m. Emil ergeht es ähnlich, weit hinter der eigenen Bestzeit, 3,5 Sekunden bis zum Finaleinzug, das ist schon mehr als eine Körperlänge. Frust runterschlucken, zurück ins Hotel, der erste Tag ist rum.

Berlin – Berlin !

Berlin heisst auch – Berlin halt! Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie, Hauptstadt-Atmosphäre. Ein wenig Sightseeing gab es Sonntag und Montag. Berlin ist eben doch nicht München, grösser, wilder, weniger aufgeräumt, vielfältig, für die jungen Schwimmer auch ungewöhnlich. Berlin hilft auch, sich nach Enttäuschungen abzulenken. Abends geht es zum Italiener, wohin sonst. Wettkampfwochen sind Nudelwochen, egal ob in Berlin, Strassburg oder Wetzlar – Rituale sind Rituale. Man trifft sich mit den anderen Münchner Mannschaften, dort liegen Freude und Enttäuschung bei einigen nah beieinander an diesem Abend. Ablenkung tut gut.

50 Meter Schmetterling und 200m Rücken. Beide Wettkämpfe sind direkt hintereinander am Mittwoch. Rücken ist die Hauptlage von Steffen, Xaver und Lorie –  die Distanz ist es nicht, sie sind Sprinter. Lorie schwimmt die 50m Schmetterling mit angezogener Handbremse, Körner sparen und doch reicht es, nah an die eigene Bestzeit zu schwimmen. Ein Stunde später dann die erste echte Bewährungsprobe mit Bestzeit. Platz 13 auf der Strecke, wo sie mit Zwölf das erste Mal Jahrgangsmeisterschaften schwimmen durfte und sich viel weiter hinten einsortieren musste. Auch Xaver überzeugt mit seiner Zeit, aber auch hier reicht es nicht für das Finale. Steffen – mit zwölf der Jüngste im Team – ist enttäuscht, der eine Start und die Form stimmt nicht, die Zeit erst recht nicht. Das ist Berlin, dabei sein ist schon Erfolg, Erfahrungen sammeln und Motivation, sich für die Meisterschaften 2020 wieder ein Jahr zu schinden – Zurück ins Einschwimmbecken, die restlichen vier Kameraden trainieren.

Donnerstag ist der Tag der grossen Finalhoffnungen. 100m Rücken, Xaver’s und Lorie’s Hauptstrecke. Vorher kommen die 50m Brust, endlich – Ben, Emil, Julius und Marlene. Der Trainer ist im Stress, die Aufregung gross. Es ist kein „Brust-Wasser“ für die Ottobrunner. Keiner schafft es ins Finale, Hoffnungen begraben, wieder Enttäuschungen runterschlucken. Am Beckenrand stehen sie jetzt, an der Bahn eins. Sie feuern an und jubeln, neue Bestzeit für Lorie – und nur noch ein Lauf mit einer Potsdamerin aus dem gleichen Jahrgang. Die fast 15jährige liegt auf Finalkurs, Platz acht, aber im letzten Lauf, die war sonst immer schneller. Banges Warten, die letzen schlagen an, der Blick auf die Anzeige und der Trainer jubelt, die Mannschaft jubelt, Lorie ist noch ganz benommen – und jubelt, es reicht, am Nachmittag dürfen sie alle wiederkommen. Jetzt noch auf Xaver’s Rennen warten, die Aufregung ist gross, Platz 14 im Vorlauf, eine Sekunde zum begehrten Finalplatz – zurück ins Ausschwimmbecken.

„Die Einzige aus einem Dorfverein“

Finale ist neu, das kennen weder der 27jährige Trainer noch die Schwimmer. Finale ist ein grosser Erfolg, aber auch Aufregung pur. Die Abläufe sind anders, die Schwimmer werden einzeln aufgerufen und vorgestellt, die Halle ist ausverkauft, es ist Stimmung. Viel zu früh geht es in den Vorstartbereich, Erst sind noch Siegerehrungen. Zum zweiten Mal den neuen Anzug anziehen, heute morgen hat er seine Premiere gehabt. Es zieht sich, alle sind nervös, die Routiniers kennen das, Lorie nicht. Der Trainer schickt eine WhatsApp nach Hause, stolz „Wir sind der einzige Dorfverein im Finale“ !

Bahn acht, die Zeit ist langsamer als am Vormittag, egal – Finale, das war’s, Platz acht bei den Deutschen, der grösste Erfolg, der Lohn für das dranbleiben, das nicht unterkriegen lassen. Die Motivation wiederzukommen, nicht erst in einem Jahr, sondern schon Anfang August, Lorie schwimmt nicht nur in der Deutschen Jahrgangsspitze, nach Platz sechs in der offenen Wertung bei den Süddeutschen Meisterschaften darf sie sich über 50m und 100m Rücken auch bei den offenen Deutschen Meisterschaften mit der gesamten deutschen Konkurrenz messen, mit Grössen wie Jenny Mensing und Franziska Hentke. Sie ist qualifiziert für „The Finals“, der Woche der Deutschen Meisterschaften, die Stadt wird voll sein mit Deutschlands besten Turnern, Leichtathleten, Triathleten und Fünfkämpfern. 

Freitag ist Sprint-Tag: Ben, Xaver und Lorie starten auf den 50m Freistil. Für alle ist es ein kleines Bonbon, nicht die Hauptlage, ein Start mehr, eine Möglichkeit mehr, Wettkampfluft zu schnuppern und Erfahrungen zu sammeln. Der Trainer ist zufrieden, die Zeiten sind gut, die letzte Nacht in Berlin kann kommen. Samstag wird wieder Rücken geschwommen, Einsatz für Xaver und Lorie. Der 50m Sprint ist Aufregung pur. Vorher schwimmt Marlene die 200m Brust. Es wird ein guter zehnter Platz, aber zwei Sekunden am Finale vorbei. Es war nicht Marlene’s Woche, das sieht man ihr an. Und nochmal steht die ganze Truppe am Beckenrand. Die beiden letzten Rennen. Für Lorie wird es Platz 12, vier Zehntel am Finale vorbei.  Xaver bekommt keine richtig schnelle Leistung mehr ins Wasser nach dieser langen Woche. Die Deutschen Jahrgangs-Meisterschaften sind vorbei, kein Finale mehr am Nachmittag.  Ein letztes Mal wird das Einschwimmbecken für alle zum Training genutzt. 

Mehr Stolz als Enttäuschung

Am Abend geht es mit dem Flieger zurück nach München. Stolz und Enttäuschung sitzen da eng zusammen im Flugzeug, nicht nur bei den Ottobrunnern, viele Münchner Schwimmer nehmen an diesem Abend die letzte Maschine aus Berlin zurück in die bayerische Metropole, einige sehen sich in acht Wochen wieder – zu „The Finals“. Sonntag ist Durchatmen, am Montag beginnt wieder die Schinderei – nach den Meisterschaften ist vor den Meisterschaften – Schwimmerschicksal.

2 Kommentare zu „Eine Woche in Berlin

  1. Eine wunderschöne Reportage, die zeigt, dass der Sport eine echte Schule des Lebens ist. Von den gemachten Erfahrungen werden die ehrgeizigen und disziplinierten jungen Schwimmerinnen und Schwimmer ihr ganzes Leben lang profitieren. Herzlichen Glückwunsch zu Euren Erfolgen! Von den Misserfolgen lasst Euch nicht aus der Spur bringen! Vor allem: Weiterhin viel Spaß an Eurem fordernden, aber faszinierenden Sport! Danke auch ans tolle Trainer- und Betreuer-Team!
    Euer stolzer Dorfbürgermeister

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