Langdistanz-Triathlon ist ein besonderes, sportliches Abenteuer, welches Jahr für Jahr in Deutschland mehr Zulauf findet. Auch aus unserem Verein nehmen jährlich Mitglieder der Triathlon Trainingsgruppe an diversen Ironman und Challenge Rennen Teil, in diesem Jahr waren Steffi Steybe und Stefan Zuber am Start.

Herausforderung Langdistanz: Für Steffi war es dieses Jahr der zweite Start beim größten Langdistanz Rennen der Welt, dem Challenge Triathlon in Roth. 11 Stunden und 5 Minuten war sie für die 3,8 km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,195km Laufen unterwegs, fast 20 min schneller als 2018. Damit belegte sie den 5.Platz in ihrer Altersklasse. Gemeinsam mit ihrem Mann Jochen hat Sie sich auf das Rennen monatelang vorbereitet. Vor der Challenge hat sie dem Bayerischen Rundfunk ein Interview gegeben, was ihr hier nachhören könnt:
Radio Interview mit Steffi Steybe (Vielen Dank an den Bayerischen Rundfunk !)
Nach dem Rennen hat sie ihre Eindrücke kurz zusammen gefasst:

„Trotz 24,4 Grad Wassertemp entschied ich mich für den Neo,da es regnete und ich mir nicht sicher war,ob es dann nicht zu kühl wird. Ich versuchte mutig zu schwimmen(es wurde warm im Neo),es fühlte sich aber alles gut an. Nach 1:11 aus dem Wasser und los auf die Radstrecke bei kühlen 14 Grad. Nach den ersten 90km frischte der Wind auf, es wurde anstrengend, zumal meine Versorgung auf dem Rad nicht optimal war, meine angemischte Energiegetränk in der Radglasche löste sich nicht und so musste ich auf Gels umsteigen, möglichst schnell, damit auch die negativen Gedanken aus dem Kopf gehen. Solarer Ute (Schäfer, SVO Triathlon Trainerin) gesehen, die dort wartete und einen hoch puschte, da kommen fast die Tränen. Wechsel zum Lauf lief optimal und die Beine waren locker für den Lauf, Versorgung war wieder gut eingestellt, Temperatur ideal. Nach 30km die Strecke nach Büchenbach nochmal mental positiv zurechtgelegt(nochmal Ute getroffen,war super) und dann vollkommen glücklich im Ziel, da ich mich nochmals um fast 15min verbessern konnte zum letzten Jahr und somit durch den 5ten Platz bei der Championship Samorin 2020 qualifiziert bin.“

Vereinskollege Stefan nahm in der Staffel als Radfahrer in Roth teil und benötigte für den 180 km langen Kurs 5 Stunden und 22 Minuten. Verletzungsbedingt musste er im vergangenen Winter mit dem Lauftraining pausieren, wollte sich das „Gesamterlebnis“ Roth jedoch nicht entgehen lassen.
